Lugnasat (auch Lammas) liegt zwischen der Sommersonnenwende und der Herbst-Tagundnachtgleiche. Es signifiziert den Beginn der Erntezeit und war das Erntedankfest der Kelten. In Regionen mit keltischen Wurzeln war und ist es Tradition, aus dem ersten geernteten Getreide einen Laib Brot herzustellen und diesen von Druiden (später von christlichen Pfarrern) weihen zu lassen. Anschließend wird der Brotlaib in vier Stücke zerbrochen, die an den vier Ecken einer Scheune platziert. Dies soll die in der Scheune gelagerte Ernte beschützen.
Die Druiden wandten sich in dieser Zeit vorwiegend dem Wetter zu. Sie nutzten Stäbe aus Buchen- oder Pappelholz, um Rituale durchzuführen, die für eine trockene Erntezeit sorgen sollten, so dass das Korn rechtzeitig vom Feld getragen werden kann. Die Tage rund um Lammas sind üblicherweise die heißesten des Jahres in Europa, sogenannte “Hundstage”. Auch Opfergaben an die Götter und an Mutter Natur waren zu Lammas weit verbreitet, beispielsweise um sich für eine reiche Ernte zu bedanken, oder um nach einer mäßigen Ernte für bessere Erträge im nächsten Jahr zu bitten. Zudem wurden bei den alten Kelten an Lammas Probeehen zwischen jungen Leuten vereinbart, die bei Unfruchtbarkeit eines Probeehepartners im Frühjahr wieder geschieden werden konnten..
Veranstalter: | SEBASTIANS WALDPÄDAGOGIK Sebastian Schrödl Waldpädagoge Tirol Schwitzhütte Kräuter Meditation |
Veranstaltungsort: | 6347 Rettenschöss, Feistenau 11 |
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